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Woidrand

Da Satellit

i bin auf Streifzug – es ganze Lebm
d`Wäid ghead mir – genau wie dir
nur a jeder sigt`s anders – a jeder aus ner anderen Sicht
die Oan seng oiwei Schwarz, die Andern s`Licht
aber oans kon i scho sogn, die Wäid is schee und bunt
a Planet, wo es sich zu leben lohnt
und manchmoi kimmts ma vor, ois schwebad i hoch über ihr
wo d`Luft zwar dünn, aber no sauber is

I fühl mi wia`ra Satellit – einsam und doch erhaben
drah i mi um dein Orbit, still und stolz ziag i meine Bahnen
i fühl mi wia`ra Satellit, alloa do drausst in der Umlaufbahn
d`Wäid erstrahlt so bunt und klar – so weit vor mir, und doch so nah

ja und dann denk i oft an di – und manchmoi wünschad i
du kammsd moi auf a Runden raus zu mir
einfach moi schwerelos – ohne Zeit und ohne Raum
denn obwohl du mi ned sigsd, bin i bei dir
und so ziag i meine Kreise, einfach so ganz still und leise
drah i mi in meiner Umlaufbahn
auf einer nie endenden Reise, liaba auf Flügeln statt auf Gleise
da wo d`Freiheit niemals bluat – bin i dahoam

Ref. I fühl mi wia`ra Satellit …

hier draussen is die Luft so klar, die Aussicht einfach wunderbar
nur manchmoi eben hoid a bisserl koid
doch scheint d`Sonna jeden Dog für mi, wärmt mi wieder und strahlt so schee
mecht i mit neamands tauschen auf da Wäid
und manchmoi Nachts am Himmelszelt, wenn da Sonnwinkl grod richtig steht
konnsd du mi segn für an ganz kurzen Moment
a winzig kloaner Funkelstern irgendwo zwischen nah und fern
meine Sensoren schaugn jeden Dog nach dir

Ref: i fühl mi wia`ra Satellit …

© Ludwig Widenmann

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